Warum Langsamverkehr?

Weil ich zwar ein paar Blogs schreiben will. Aber mein Lebenstempo nicht dem angeblich sozialen Netz unterwerfen.

Und weil ein bisschen Ent-schleunigung unserer Gesellschaft gut täte, von der Börse über die Politik bis zum Alltagsleben.

Vor allem aber, weil ich einige Jahre in der Schweiz gelebt habe und dort den Begriff “Langsamverkehr” kennengelernt habe. Das ist dort der offizielle Oberbegriff für das Zu-Fuß-Gehen und Wandern, Fahrradfahren, Skaten. Und weil ich mich für diese Verkehrsarten besonders einsetze. Denn sie müssen den wesentlichen Teil beitragen zur Verkehrswende, die uns nicht nur weniger CO2-Aussstoß bringen muss, sondern auch weniger Unfallopfer, mehr Lebensqualität und körperliche Aktivität.

2 Gedanken zu “Warum Langsamverkehr?

  1. Lieber Herr Küster
    Vielen Dank für ihren Entschleunigungs-Blog! Der Begriff Langsamkeit – wie wir ihn in der Schweiz verstehen – enthält auch eine post-materialistische Note.
    Herzliche Grüsse
    Gottlieb Witzig

  2. Hallo Herr Küster,
    Sie haben sich sehr viel Mühe gemacht mit Ihrem Bericht, geau wie wir bereits vor einigen Jahren. Eine Einbindung des Radverkehrs in das öffentliche Verkehrsnetz ist dringend erforderlich. Heute stehen wir vor plötzlich endenden Radwegen und vor allem Kinder sind an diesen Stellen besonders gefährdet.
    Das Fahrrad nimmt immer mehr an Bedeutung zu – in der Freizeit und auch im Alltagsverkehr wie der Weg zur Arbeit und zum Einkaufen. Nur, dass das Fahrrad nicht als gleichwertiges Fortbewegungsmittel wie ein motorisiertes Fahrzeug angesehen wird, lässt zu wünschen übrig.
    Hoffen wir, dass wir bald ein gut ausgebautes und sicheres Fahrradwegenetz zur Verfügung haben, damit sich alle, vor allem unsere Kinder sicher auf unseren Straßen fortbewegen können.
    Die Kreisverkehrswacht Miltenberg schließt sich Ihren Ausführungen an und hoffen wir auf eine baldige Umsetzung.

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